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Titelbild Bürgerservice
06.09.2018

Drolshagener Sekundarschulbau wird mit dem Schulbaupreis NRW 2018 ausgezeichnet

In guten Schulgebäuden lernt man besser

Mit dieser Überzeugung vergeben das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr zum dritten Mal den "Schulbaupreis NRW. 50 neue, umgebaute und erweiterte Schulgebäude waren zu dem Auszeichnungsverfahren eingereicht worden. Unter ihnen wählte eine unabhängige Fachjury unter Vorsitz der Münchener Architektin Ellen Dettinger zwölf Schulen, so auch den Sekundarschulbau in Drolshagen, als gleichrangige Preisträger aus. Die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, betont, dass gute Schulbauten einen wichtigen Beitrag zu einem erfolgreichen Unterricht und für eine positive Lernatmosphäre darstelle. "Die ausgezeichneten Schulbauten sind ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler, Lehrer und die Gesellschaft insgesamt."

Mit dem Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen wollen die Auslober die Bedeutung der Architekturqualität von Schulgebäuden herausstellen und ihren nachhaltigen, positiven Einfluss auf die pädagogische Arbeit in der Schule betonen. Denn ausgezeichnete Schulgebäude beeinflussen als gute Praxisbeispiele auch nachhaltig die Qualität von Baumaßnahmen an anderen Schulen. Sie zeigen das Machbare und erhöhen die Motivation für die Planung und Durchführung baulicher Maßnahmen.

Der "Schulbaupreis 2018" richtete sich an alle Schulträger als Bauherren und alle Architektinnen und Architekten, die in gestalterischer und pädagogischer Hinsicht herausragende und vorbildliche Neu- und Umbaumaßnahmen in und an Schulen realisiert haben. Prämiert wurden Neubauobjekte und Maßnahmen bei bestehenden Gebäuden an öffentlichen Schulen und Ersatzschulen, die in Aufenthaltsqualität und Funktionalität, in ihrer Gestaltung und der Qualität des Außenraums sowie in Fragen der Wirtschaftlichkeit und der Einbindung von Schülern und Lehrern in die neue Gestaltung der Schule als herausragend und vorbildlich gewertet wurden.

Für Drolshagen galt es seinerzeit, die Zukunftsfähigkeit der Schullandschaft seiner zu sichern. So wurde in dem bestehenden Gebäude der Herrnscheid-Hauptschule Drolshagen eine Sekundarschule als Teilstandort der Sekundarschule Olpe eingerichtet. Seit der Gründung der Sekundarschule zum Schuljahresbeginn 2013/14 baute sich der Teilstandort Drolshagen nach und nach auf, so dass ab diesem Schuljahresbeginn erstmalig alle Jahrgangsstufen einer Sekundarschule unterrichtet werden. Die bisherige Gemeinschaftshauptschule ist Ende des Schuljahres 2017/18 ausgelaufen und wurde aufgelöst.

Durch die geänderte pädagogische Konzeption einer Sekundarschule, die größeren Schülerzahlen sowie Ganztagsbetrieb mit gemeinsamen Mahlzeiten war eine bauliche Erweiterung der Herrnscheid-Schule notwendig. Der zentrale Gedanke war, die notwendigerweise zu errichtende Schulmensa, die als Frischküche die Versorgung von ca. 350 Personen bei 100 Essplätzen gewährleisten soll, mit einem Forum zu kombinieren, wobei der Essbereich der Mensa und das Forum dann gemeinsam bei größeren Schulveranstaltungen eine räumliche Einheit bilden könnten. Gewünscht war ein baulicher Komplex, eigenständig und losgelöst von den normalen Unterrichtsbereichen. Das Gebäude sollte den Schülern bei Gruppenarbeiten, Schulprojekten, aber auch bei diversen Freizeitangeboten zur Verfügung stehen. Mit diesem Ziel wurde im Januar 2014 ein begrenzter Wettbewerb ausgelobt.

Zwei Jahren nach Beginn der Bauarbeiten konnte Ende August 2017 das neue Ganztagsgebäude der Sekundarschule am Teilstandort Drolshagen von der Schule in Betrieb genommen werden.

Die öffentliche Überreichung der Preise findet am 24. September 2018 im Neuen Gymnasium in Bochum statt. Nach der Preisverleihung werden die Arbeiten in einer Ausstellung öffentlich präsentiert, u. a. im Haus der Architekten (Zollhof 1, 40221 Düsseldorf) vom 25.09. bis 16.10.2018.