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Titelbild Bürgerservice
10.11.2020

Corona-Engagement wird in Drolshagen belohnt

„Auf Drolshagener Institutionen ist in schwierigen Zeiten Verlass“, sagt ein dankbarer Bürgermeister Uli Berghof. Als zu Beginn der Corona-Krise im Frühjahr die Landesregierung NRW strenge Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen umsetzen musste, hatten sich spontan mehrere Drolshagener Institutionen durch bürgerschaftliches Engagement hervorgetan.

Ihnen ging es darum, sich solidarisch mit den Mitmenschen zu zeigen, denn ein besonderer Zusammenhalt in der Gesellschaft ist gerade jetzt wichtig. Das Team der DLRG OG Drolshagen e.V. in Kooperation mit der Reservistenkameradschaft Olpe-Drolshagen und der Handballabteilung vom TuS 09 Drolshagen fand schnell engagierte Mitglieder und weitere Bürgerinnen und Bürger, die sich bereit erklärten für Einkaufshilfen und andere Notwendigkeiten mit dem eigenen Pkw zur Verfügung zu stehen. Im gesamten Stadtgebiet wurden Plakate ausgehangen, über soziale Medien und die Presse wurde auf diesen Service aufmerksam gemacht.

Das Altenwerk Drolshagen kaufte Alltagsmasken ein und verteilte diese. Besonders die Seniorinnen und Senioren standen hier im Fokus. Für Notfälle war auch der DRK-Ortsverein Drolshagen zur Stelle. Mal standen Alltagshilfen im Vordergrund, oder die eigentlich geschlossene Kleiderkammer wurde im Notfall geöffnet. So konnte jeder dringende Bedarf gedeckt werden. Das „Café Grenzenlos“ kümmerte sich um Flüchtlinge, bot diesen Einkaufshilfen an und hielt über soziale Medien Kontakt zu den teilweise sehr verängstigten Menschen.

Dieses Engagement unterstützt das Land NRW einmalig mit rund einer Million Euro. Die Stadt Drolshagen erhält einen kleinen Teil davon und gibt diesen an die vier benannten Vereine und Initiativen weiter. Mit diesen Beträgen können die Anschaffungskosten für Handschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel, die Erstattung von Fahrtkosten bei Nutzung von PKWs und Lieferwagen, die Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit etc. ein wenig gefördert werden.

Auch zukünftig werden die genannten Organisationen vor allem für Seniorinnen und Senioren, erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen bereit stehen. Bürgermeister Uli Berghof: „Die Initiative vom Land NRW ist gut und richtig. Doch möchte ich mich besonders bei all den Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die sich seit März bis heute solidarisch und mitmenschlich zeigen. Die Unterstützung innerhalb der Familien, aber auch in der Nachbarschaft und der Dorfgemeinschaft war immens. Die aktuell rasant ansteigenden Zahlen der Erkrankten zeigt, wie wichtig das Beachten der AHA-Regeln auch weiterhin bleibt. Ich bin froh, dass die Bereitschaft in der Bevölkerung zur Eindämmung des Virus so groß ist.“