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Titelbild Bürgerservice
23.04.2019

Heinz - Joachim Sack gibt Buch heraus

Drolshagen-Land und Leute

Das Buch „Drolshagen-Land und Leute“ erscheint in der Woche nach Ostern und ist als gebundener Band mit 448 Seiten beim Bürgerbüro Drolshagen und in der Buchhandlung „Am Markt Drolshagen“ für 19,90 € zu erhalten. Mehr als 50 % des Inhalts ist der ehemaligen Gemeinde Drolshagen - Land gewidmet. So erscheinen von allen Dörfern u.a. bisher unveröffentlichte farbige Urkatasterkarten; ferner ist die Entstehung aller Ortsnamen  von „Alpynschede bis tom Worembergh“ (Alperscheid bis Wormberg) beleuchtet und natürlich auch noch einzelne Berichte zu den Dörfern verfasst.

Das erste Kapitel beginnt allerdings mit den Beinamen (rd. 110) zu den Hausnamen im Zentralort Drolshagen. So wohnten früher in einem Umkreis von rund 400 Metern über 12 Familien mit dem Namen Schürholz, die man nur mit dem jeweiligen Attribut (z.B. Driekeses, Mühres, Biekenpeter, Butzpeter usw.) unterscheiden konnte. Dto. für Stachelscheid u.a.

Das 2. Kapitel enthält Daten, Beschlüsse und Problemstellungen in der Zeit von 1842 bis zum Kriegsende des 2. Weltkrieges; mitunter äußerst interessante Dinge, wie z.B. den Bau der Badeanstalt in der „Wünne“, die im Volksmund „Sündendieck“ (Sündenteich) genannt wurde.

Im 3. Kapitel sind über 50 Geschichten von Drolshagen und den Dörfern mit den oben beschriebenen Karten und Namen enthalten, die unter dem Titel „Eine Reise durch die letzten Jahrhunderte“ stehen, hier einige Beispiele:

-          Die Grundbesitzer der Katastergemeinde Benolpe um 1900

-          Halbhusten, ist nicht das halbe Husten

-          Schreibershof -endlich kommt der „elektrische Strom“

-          Als Storchentante (Hebamme) 40 Jahre in Bleche

-          Die „Zikurrjenbröer“ von Frenkhausen

-          Wo die Liebe hinfällt

-          Patrizier, Bürgermeister, Dickschädel

-          Radsportbundestrainer spielte in Drolshagen Fußball

-          Übersicht über die größten Grundbesitze in Drolshagen

-          Bedeutung der Straßennamen in Drolshagen

-          …woher kommt der Name „Muckefuck“

-          Vor 70 Jahren gab es die letzten Lebensmittelkarten

-          Zusammenlegung der Ämter Drolshagen, Wenden und Olpe

Im 4. Kapitel ist eine Auswahl von 1800 plattdeutschen Wörtern zusammengestellt, die bisher so noch nicht vorlagen. Garniert ist das Buch mit fast 100 historischen Fotos sowie die Rückseite des Covers mit einigen Zitaten:

Kaiser Wilhelm II bei der Bescherung am Weihnachtsabend über Josef Bonzel aus Drolshagen: „Aus dem Sauerlande kommen doch die schönsten Kerls.“

Der Chronist der Stadtchronik: „Die Bevölkerung ist echt Deutsch; von Socialdemokratie keine Spur.“ Oder

„Seit Menschengedenken ist dies der erste verheiratete Lehrer an dieser Schule.“

Oder, der Verkaufsslogan des Emil Döbbeler, genannt Krüger vom Papenberg:

„Butzen für die Futzen, Söcke für die Böcke, und ganz feine Bützier, für ganz feine Fütztier.“