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Titelbild Bürgerservice
01.07.2020

Bewährte Zusammenarbeit wird fortgesetzt - Lenne Therme betreibt das Stadtbad Drolshagen weitere drei Jahre

Für mitunter turbulente Schlagzeilen sorgte in den vergangenen Wochen und Monaten das Stadtbad in Drolshagen. Zumindest für die nächsten drei Jahre ist jetzt kein Raum mehr für Spekulationen – die seit 2004 andauernde bewährte Zusammenarbeit zwischen der Stadt Drolshagen und der Lenne Therme wird fortgesetzt. Die Aufgabenverteilung bleibt unverändert: die Stadt Drolshagen „kümmert“ sich baulich und technisch um das Objekt, in welchem die Lenne Therme als Pächterin das Stadtbad betreibt. Insofern dürfen neben den städtischen Schulen, den Schwimmsportvereinen TuS 09 und DLRG, auch die sportlichen und gesundheitsbewussten Schwimmer und alle Kleinen und Großen Dräulzer aufatmen, die sich gerne im Stadtbad Drolshagen tummeln.

Der Vertragsverlängerung bis Ende 2023 waren etliche Verhandlungsgespräche vorausgegangen, bei denen ein von der Stadt beauftragtes technisches Gutachten eine wesentliche Rolle spielte. Nach Vorabauskunft der beauftragten Gutachter spricht der technische Zustand des Bades dafür, dass ein geordneter Weiterbetrieb möglich ist. Mittelfristig liegt bei dem 45 Jahre alten Bad jedoch Sanierungsbedarf vor.

Genau darum drehten sich jüngst viele Spekulationen. Von einem „marodem Bad“ und „millionenschwerem Investitionserfordernis“ war die Rede. Fakt ist derzeit: Marode ist das Drolshagener Bad keinesfalls und außer der Erkenntnis des mittelfristig altersbedingt üblichen Handlungsbedarfes gibt es noch keinerlei konkrete Planungen und Konzeptionen, geschweige denn verlässliche Kostenschätzungen. Die vor allem aus dem beauftragten Gutachten zu gewinnenden Erkenntnisse werden Politik und Verwaltung in den Fokus nehmen und in einem eigens gegründeten Arbeitskreis, dem auch die Schwimmsport treibenden Vereine DLRG und TuS 09 sowie der Örtliche Unterstützerkreis angehören, gemeinsam Lösungen für den zukünftigen Betrieb eines Schwimmbades in Drolshagen diskutieren und erarbeiten. Das alles erfolgt selbstverständlich vor dem Hintergrund des künftigen wirtschaftlichen Leistungsvermögens der Stadt.