Stadt Drolshagen

Inhaltsverzeichnis

Übersicht der aktuellen Seite:

Hauptmenü
Untermenü
Inhalt
Zusatzinformationen

Hauptmenü

  • 1: Aktuelles
  • 2: Stadt & Land
  • 3: Service & Dialog
  • 4: Tourist Info & Veranstaltung
  • 5: Kultur & Freizeit
  • 6: Bildung & Soziales
  • 7: Politik
  • 8: Wirtschaft & Stadtentwicklung
  • 9: Verkehr & Umwelt

Volltextsuche

  • Startseite |
  • Kontakt |
  • Stadtplan

Suchmaske für Stichwortsuche

Untermenü für: Aktuelles

  • 1: Öff. Bekanntmachungen
  • 2: Öff. Ausschreibungen
  • 3: RSS - Nachrichten
  • 4: Stellenangebote
  • 5: Grundstücksangebote
  • Sie befinden sich hier: 6: Nachrichtenarchiv
    • 6.1: 2008
    • 6.2: 2009
    • Sie befinden sich hier: 6.3: 2010
      • 6.3.1: Januar 2010
      • 6.3.2: Februar 2010
      • Sie befinden sich hier: 6.3.3: März 2010
      • 6.3.4: April 2010
      • 6.3.5: Mai 2010
      • 6.3.6: Juni 2010
      • 6.3.7: Juli 2010
      • 6.3.8: August 2010
      • 6.3.9: September 2010
  • 7: Getrennte Abwassergebühr
Sie befinden sich hier:  Aktuelles >> Nachrichtenarchiv >> 2010 >> März 2010  

01.03.2010
Neubauvolumen entwickelt sich bis 2025 eher verhalten

Das Neubauvolumen in Deutschland wird sich in den nächsten 15 Jahren eher verhalten entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in seiner Wohnungsmarktprognose bis 2025. Das liegt aber nicht etwa am mangelnden Bedarf, sondern an einem bereits jetzt feststellbaren Trend auf dem Immobilienmarkt: Nur gut jeder fünfte Euro geht in den Neubau, dagegen 80 % aller Investitionen in Bauleistungen an Bestandsgebäuden.

Grundlage der Annahmen in der Studie sind die allgemeinen Trends bei Bevölkerung und Haushalten. Seit einigen Jahren ist die Bevölkerungszahl Deutschlands rückläufig. Dieser Rückgang fällt regional jedoch sehr unterschiedlich aus. Dementsprechend unterschiedlich ist auch die Nachfrage auf den regionalen Wohnungsmärkten: Etliche Regionen wachsen auch weiterhin und stellen den regionalen Wohnungsmarkt vor Herausforderungen, was sich beispielsweise in steigenden Neuvermietungsmieten zeigen kann. Demgegenüber steht in schrumpfenden Regionen eher der Umgang mit Wohnungsleerständen auf der Tagesordnung. Das Risiko hierfür stuft die Studie für die hiesige Region als hoch bis sehr hoch ein.

Insgesamt werden in Zukunft die Schrumpfungsregionen ein deutliches Übergewicht gegenüber den Wachstumsregionen erlangen, so die Forscher. In nur 69 von 440 Kreisen wird bis 2025 mit einem Bevölkerungswachstum gerechnet, beim Rest zeichnet sich eine Schrumpfung ab. Für den Wohnungsmarkt unmittelbar relevant ist aber die von der demographischen Gesamtentwicklung abhängige Zahl der Haushalte: Während diese in den neuen Bundesländern wohl sinken wird, steigt sie in den alten Ländern bis 2025 sogar an. Dennoch werden auch hier regionale Unterschiede deutlich: Demnach stagniert die Wohnflächennachfrage im Ruhrgebiet bzw. ist leicht rückläufig, während sie am Niederrhein, in Südwestfalen und dem (Hoch-)Sauerland leicht steigen könnte.

Wichtig sind bezogen hierauf auch die Präferenzen der Haushalte. Eine Rolle spielen hier der Wunsch nach Wohneigentumsbildung und höhere Ansprüche an die Wohnungsqualität. Denn diese können auch in Regionen mit sinkenden Bevölkerungs- und Haushaltszahlen für eine erhöhte Nachfrage nach entsprechenden Neu- oder modernisierten Bestandsbauten sorgen. Hinzu kommt in diesem Fall dann häufig die fehlende Marktgängigkeit von bestimmten Wohnungsbeständen, die zu sehr “in die Jahre“ gekommen sind.

(Quelle: WP vom 20.02.2010)

Die Studie „Wohnungsmarktprognose 2025“ kann auf der Homepage des Bundesinstituts für bau-, Stadt- und Raumforschung (www.bbsr.bund.de) im Bereich Veröffentlichungen kostenlos bestellt bzw. als pdf-Dokument heruntergeladen werden.



zurück

Zusatzinformationen



Fußzeile

  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Druckansicht
  • nach oben