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02.02.2010
Ob man an das Klima und die CO2-Emissionen oder an eine Entlastung bei den Energiekosten denkt: Die energetische Sanierung der Gebäude gewinnt an Bedeutung. Neue Energiesparhäuser kommen heute mit 40 oder 60 Kilowattstunden pro m² und Jahr (kWh/m²a) aus. Unsanierte ältere Gebäude benötigen nicht selten bis zu 300 kWh/m²a. Die Einsparungsmöglichkeiten können je nach Gebäudealter sehr groß sein.
| Baujahr | kWh/m²a | Einsparpotential |
|---|---|---|
|
vor 1900 |
230 - 425 |
ca. 80 % |
|
1900 - 1918 |
200 - 350 |
ca. 65 % |
|
1919 - 1945 |
200 - 375 |
ca. 75 % |
|
1946 - 1959 |
150 - 320 |
ca. 70 % |
|
1960 - 1969 |
180 - 275 |
ca. 55 % |
|
1970 - 1976 |
150 - 200 |
ca. 40 % |
Ein gut isoliertes Haus reduziert die Wärmeverluste. Dementsprechend benötigt man auch, in einem gut isolierten Haus eine geringere Raumtemperatur, um sich wohl zu fühlen? Grund ist die als unangenehm empfundene kalte Abstrahlung schlecht isolierter Wände. Eine um ein Grad reduzierte Raumtemperatur spart circa zusätzliche 7 % Energie.
Die Wärmeverluste eines Altbaus sind erheblich. Typischerweise sind Dächer, Fenster, Wände und Kellerdecken die Schwachstellen. Aber auch in der Außenwand verlaufende, schlecht isolierte Heizrohre können ein Problem sein. Schließlich führt die Heizung selbst - solange sie noch nicht einem aktuellen Stand der Technik entspricht - unnötig Energie über den Schornstein ab. Leider gibt es jedoch kein Patentrezept für die energetische Sanierung, denn die Bandbreite der Maßnahmen ist sehr groß.
Ausführlichen Informationen gibt das Wirtschaftsministeriums und die EnergieAgentur.NRW unter www.mein-haus-spart.de
Eine umfassende Beratung für Wohngebäude (Baujahr 1994 und früher) mit konkreten Vorschlägen wird auch von der Bundesregierung gefördert (siehe: www.bafa.de).
(Quelle: www.mbv.nrw.de)
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