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11.09.2017

Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung der Stadt Drolshagen für den Bereich der Straßenbeleuchtung

Als Folge des Energiebetriebene-Produkte-Gesetzes (EBPG) muss von den Betreibern der Straßenbeleuchtung auch die sog. Eco-Design Requirements for Energy using Produchts Richtlinie (EuP-Richtlinie 200532 EG) umgesetzt werden. Diese besagt u.a., dass nichteffiziente Produkte der Beleuchtung stufenweise vom Markt genommen werden müssen. Konkret bezogen auf die Straßenbeleuchtung der Stadt Drolshagen bedeutet dies, dass ab dem Jahr 2015 keine Hochdruckquecksilberdampflampen (HQL) mehr in Umlauf gebracht werden dürfen und sukzessive eine Umstellung auf energieeffizientere Leuchtmittel erfolgen muss.

Unter der Zielsetzung der Energieeinsparung und der Reduzierung des CO₂-Ausstoßes hat die Stadt Drolshagen bereits in den Jahren 2011/2012 die ersten Leuchten umgerüstet.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unterstützt durch den Projektträger Jülich, die

Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Stadt Drolshagen mittels LED-Leuchten in den Jahren 2016/2017 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative unter dem Förderkennzeichen 03K04466.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert der Bund seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leistet. Die Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Im Zuwendungszeitraum vom 01.10.2016 bis 30.09.2017 wird die vorhandene kommunale Beleuchtung gegen LED-Leuchten ausgetauscht. Das Verzeichnis der Straßen, in denen die Beleuchtung ausgetauscht wird, können Sie hier einsehen.

Die Gesamtkosten dieser Maßnahme betragen ca. 190.000,- Euro, die Bundeszuwendung beträgt ca. 60.000,- Euro.

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Telefon: 02761 970-166
Fax: 02761 970-201
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